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© Mathias Trostdorf

Der Beweis
nach Agota Kristof
Fassung für das Theater unterm Dach Berlin von Wenke Hardt und Gabi Beier

Premiere: 18. Oktober 2007 im Theater unterm Dach Berlin

Regie: Wenke Hardt
Ausstattung: Alexander Schulz
Dramaturgie: Gabi Beier
Assistenz: Mirjam Fehlker
Pressearbeit: Björn Pätz
Produktionsleitung: Verena Busche

Es spielen: Franziska Dick, Sebastian Haase, Veronika Nowag-Jones, Andreas Salamon

DER BEWEIS setzt ein, wo DAS GROSSE HEFT, erster Teil der Trilogie von Agota Kristof, endet.
Als müssten sie nun lernen, ohne den anderen weiterzuleben, ist einer der Zwillinge, Claus, über die scheinbar unpassierbare Grenze gegangen. Der andere hingegen, Lucas, bleibt in dem leeren Haus der Großmutter zurück. Er führt jetzt allein das große Heft weiter.
Er schreibt von der jungen Yasmine, die er mit ihrem Sohn bei sich aufnimmt, vom Pfarrer, der unter der Diktatur seine Kirche verwaisen sieht, von Clara, die Bücher liebt und doch gezwungen ist, diese massenweise zu vernichten. Und er schreibt, um den Verlust seines Bruders besser ertragen zu können. Doch hat es diesen Bruder wirklich gegeben?
Das große Heft wird Lucas zum Beweis seiner eigenen Identität und zum Beweis der Existenz seines Zwillingsbruders.
Das Motiv des Schreibens und der Entwurzelung ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Werk der ungarischen Autorin Agota Kristof, die 1956 in die Schweiz emigrierte und deren erster Roman "Das große Heft" u.a. den "Prix du Livre Européen 1987" erhielt.

Eine Produktion von hardt attacks.
Gefördert durch die Kulturverwaltung des Landes Berlin.
Aufführungsrechte: Verlag Autorenagentur

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