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© Marios Joannou Elia

ECHO
Duett für Körper und Stimme von Kazue Ikeda und Julie Randall

Premiere: 1. November 2007 im Dock 11, Berlin
Weitere Vorstellungen: 2.-4. November, 8.-11. November 2007

Konzept & Idee: Kazue Ikeda, Hans Finckh, Julie Randall
Performance: Kazue Ikeda, Julie Randall
Dramaturgische Beratung: Gabi Beier
Bühnenbild: Kazue Ikeda, Hans Finckh

Echo war eine griechische Nymphe, die ihre eigene Stimme liebte. Zeus hatte regelmäßig Umgang mit den schönen Nymphen. Als Hera, Zeus’ Frau, misstrauisch hinab auf die Erde stieg, um Zeus in flagranti zu ertappen, wollte Echo ihre Nymphen durch ablenkende schöne Worte retten.
Aber Hera unterbrach Echos Rede und erkannte beim Anblick der Wiese, auf der Zeus und die Nymphen sich aufgehalten hatten, was Echo getan hatte.
Zur Strafe konnte Echo seither nur die letzten Worte anderer wiederholen...


Das ECHO, verstanden als energetisches Phänomen, ist der Ausgangspunkt des neuen Stückes von Kazue Ikeda.
Spielerisch entwickeln die Tänzerin/Choreographin Kazue Ikeda und die Sängerin Julie Randall ein komplexes Geflecht aus (selbst-)reflektierenden Energien von Bewegung und Stimme.
Inspiriert von verschiedenen Erscheinungsformen der Welle, Wiederholung, Spiegelung und Brechung setzen sie mit dem menschlichen Körper als universellem Werkzeug und Instrument Erinnerungen und Assoziationen des Zuschauers frei – Tanz und Gesang als Echolot...
Aus der Tiefe des Bühnenraums und einem rauschenden Klangfeld schicken Kazue Ikeda und Julie Randall durch Windböen, transparente Nebel, über Wasserspiegel und Segel eine Welle in den Raum, die in Körper und Seele dringt – eine entäußerte Verinnerlichung.
ECHO entstand im Rahmen zweier Künstlerresidenzen auf Schloss Bröllin und im Künstlerhaus Lukas Ahrenshoop.

Gefördert vom Kulturamt Pankow.

Tickets: Tel. 030-4481222

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