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Internationales Jugendtanztreffen 1999 im Pfefferberg Berlin

In England wurde bereits in den 1980er Jahren im Rahmen des Community Dance eine Jugendtanzbewegung initiiert, innerhalb derer 14- bis 25-jährige Jugendliche in Workshops, Youth Dance Groups und an höheren Schulen zu eigener kreativer Bewegungsgestaltung finden und zeitgenössischen Tanz als Ausdrucksform entdecken. Inzwischen lässt sich Tanz in England sogar als Abiturfach wählen. Dem englischen Beispiel sind in den 1990er Jahren einige europäische Länder gefolgt, z.B. die Schweiz, die Niederlande, Belgien, Irland, Wales, Dänemark, Schweden, und haben begonnen, nationale Jugendtanznetzwerke aufzubauen. Auf dieser Basis können sich auch internationale Kontakte entwickeln, einige der jährlich stattfindenden internationalen Jugendtanzfestivals sind bereits zur Tradition geworden.
Der Berliner Pfefferwerk Stadtkultur Verein e.V. wollte sich dieser Initiative anschließen und veranstaltete 1999 - mit Unterstützung der Europäischen Union, Programm "Jugend für Europa" - erstmals ein internationales Jugendtanzfestival. Es hieß "START!" und verfolgte das Ziel, dem Jugendtanz in Deutschland und speziell in Berlin einen Impuls zu verleihen. Gruppen aus England, Wales und Dänemark sowie zwei Gruppen aus Deutschland waren eine Woche lang im Pfefferberg zu Gast, um ihre Arbeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren und an verschiedenen Workshops - geleitet von international anerkannten Choreographen und Tänzern - teilzunehmen. Dabei gehörte die öffentliche Präsentation der Workshop-Ergebnisse zweifellos zu den Höhepunkten des Festivals.
Das Workshop-Angebot umfasste Choreographie (Ana Sánchez-Colberg/London), Contact Improvisation (Christine Mauch, Anett Sinnecker/Berlin), HipHop (Meryl Prettyman/Berlin, New York) und Contemporary Dance (Wee Dance Company/Berlin).

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