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Oberons Nacht
Ein getanzter "Sommernachtstraum" frei nach William Shakespeare
Musik von Krzysztof Penderecki und Maurice Ravel

Premiere: 24. Januar 1997 im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus
Musikalische Leitung: Adrian Stern
Choreografie und Inszenierung: David Sutherland
Bühnenbild: Jürgen Müller
Kostüme: Randi Bubat

Die Götterwelt ist aus den Fugen: Oberon und Titania streiten um den Besitz eines traumhaft schönen Knaben. Titania gewinnt den Streit, Oberon gerät außer sich. Er schleudert die Menschen in ein Chaos und gebiert das Naturwesen Puck. Pucks Welt ist der Wald, ein Ort ohne Maße und Ordnung. Hier will Oberon mit Pucks Hilfe in einer Nacht Titania seine Macht demonstrieren. Nick Bottom, ein Landvermesser, der in Ausübung seiner Pflichten im Wald unterwegs ist, kommt ihm da gerade recht. Diesen verwandelt Oberon in einen Esel, um ihn Titania zuzuzaubern. Auch die vier jungen Leute Lysander, Hermia, Demetrius und Helena, die sich durch das Chaos hindurchgerettet haben, sind vor den zauberhaften Einfällen Oberons nicht sicher. Als diesem das Geschehen zu entgleiten droht, muß er schnell die Nacht beenden. Ein neuer Tag beginnt, und alles ist wie vorher. Scheinbar. "Oberons Nacht" ist eine tänzerische Auseinandersetzung mit Shakespeares Komödie "Ein Sommernachtstraum". David Sutherlands Sicht auf diesen Stoff wurde wesentlich durch die Wahl der Musik beeinflusst: bewusst griff er nicht auf Mendelssohn-Bartholdys Komposition zurück, sondern bezog mit Krzysztof Penderecki und Maurice Ravel Komponisten des 20. bzw. des späten 19. Jahrhunderts in seine Inszenierung ein.

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