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© Programmheft-Titel von Beate Wiegand

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Der Widerspenstigen Zähmung
Musik von Dmitri Schostakowitsch
(Ballettsuiten Nr. 1-4, "Der Bolzen" op. 24 und "Moskau-Tscherjomuschki" op.105)

Premiere: 21. Februar 2004 im Theater Eisenach
Musikalische Leitung: GMD Wolfgang Wappler
Choreografie und Inszenierung: Sabine Pechuel
Ausstattung: Erwin Bode

Schauplatz: Padua. Vor Baptistas Haus tummeln sich die jungen Männer, um einen Blick der schönen Bianca zu erhaschen. Aber alle Mühen sind umsonst, denn bevor nicht für Biancas ältere Schwester Katharina ein Mann gefunden wurde, darf auch Bianca nicht heiraten. Katharina gilt als kratzbürstig und geradezu bösartig, und die Hoffnungen sind gering, sie jemals unter die Haube zu bringen. Allerdings erhöht ihr Vater Baptista mit jedem Tag, an dem für sie kein Freier gefunden wurde, ihre Mitgift. Das passt in den Lebensplan von Petruchio, der gerade aus dem nahegelegenen Verona eingetroffen ist, um sich reich zu verheiraten. Ohne Katharina gesehen zu haben, hält er um ihre Hand an. Der Eklat ist vorprogrammiert. Es dauert genau einen Theaterabend lang, bis Katharina gezähmt, Bianca den Richtigen erwählt und die doppelte Hochzeit gefeiert werden kann.
Für das kleine Ballettensemble des Eisenacher Theaters ist diese frühe Shakespeare-Komödie wie geschaffen: Spielerisch und mit einer gehörigen Portion Humor bemächtigen sich die Tänzerinnen und Tänzer des Prinzips der Verkleidungen und Täuschungen, schlüpfen von einer Rolle in die nächste und wechseln ihre Identitäten wie die Figuren in Shakespeares Stück.

"Mein Wille war so fest wie irgendeiner, mein Herz so stark, mein Antrieb wohl noch stärker, um Wort mit Wort und Blick mit Blick zu kontern. Jetzt weiß ich, unsre Lanzen sind aus Stroh."
William Shakespeare: Der Widerspenstigen Zähmung

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